Halloween „Kürbis“ – Kekse

Halloween steht vor der Tür und nachdem ich mir auf der Cake World Messe* den Kürbisausstecher von Wilton gekauft habe, musste dieser natürlich auch gleich mal ausprobiert werden. Hauptsächlich deswegen damit er nicht ein Jahr unbenutzt rumliegt – geht ja nicht! ;)
Außerdem haben wir Gäste eingeladen und da dachte ich mir, dass es eine nette Tischdekoration wäre. Essbare Tischdeko hat nämlich den Vorteil, dass sie a) schmeckt und b) man braucht sie meist nicht wieder wegräumen.

Und wer sich auch mal daran versuchen möchte, hier kommt die Anleitung dazu.

*Zur Cake World Messe in Hannover wird es später noch einen Bericht geben. Da es dort aber sehr viel mehr zu verpacken und zu sortieren gibt, kommen diese Kekse zuerst dran.

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Arbeitsmaterial

Da ich für die Kekse keine Hellen verwenden wollte, habe ich mich mal nach einem Schokorezept umgesehen. Gar nicht soo einfach, wie ich festgestellt habe. Fündig geworden bin ich dann in der Zeitschrift „Tortden dekorieren“ Ausgabe 6. Ich habe zwar ein Rezept, welches ich für Weihnachtsplätzchen nutze, aber das hat bereits seeehr viel Zucker intus, so dass ich es hierfür nicht verwenden wollte.

Mit dem Rezept bin ich super klar gekommen (anfangs klebt es etwas), aber ansonsten sehr gut. Eventuell muß ein wenig Backpulver dazu, wenn man exakte Keksgrößen braucht.
Der Duft nachdem sie aus dem Ofen gekommen sind, war jedenfalls himmlisch!

Neben den Keksen wird zudem Royal Icing in Orange, Grün, Schwarz und Weiß gebraucht. Ich hatte alle Konsistenzen so, dass sie leicht fließend waren, aber Fäden nicht auseinander laufen würden.
Das Schwarz könnte aber durchaus RunOut-Konsistenz haben.

Bevor es richtig losgeht, kann man noch die Kürbisse vorzeichnen. Ich mach dies, weil es sich einfacher arbeitet und man später nicht viel überlegen muß, was man für Formen/Gesichter machen möchte. Dazu habe ich einfach mit einem schwarzen Lebensmittelstift grob die Linien aufgezeichnet.

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Kürbis nachzeichnen

Mit dem orangen Royal Icing (RI) werden jetzt bei allen Keksen die ersten Segmente ausgefüllt. Und zwar so, dass jeweils immer ein Segment ausgelassen wird und das RI nicht ineinanderfließen kann.
Augen und Mundpartien werden dabei ausgespart.

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Ich habe meist mit 6 Keksen auf einmal gearbeitet. Wenn man dann mit dem Sechsten fertig ist, dann hat sich beim Ersten bereits eine Kruste auf dem RI gebildet. Somit kann man dort die anderen Segmente ausfüllen, ohne dass etwas verläuft. Wer sich nicht ganz sicher ist, ob sein RI bereits genug angetrocknet ist, der sollte lieber länger warten und kann auch alle Kekse erst einmal abarbeiten. Sind alle orangen Bereiche komplett ausgefüllt, werden die Kekse zum Aushärten für wenigstens 2-3 Stunden bei Seite gestellt.
Bei mir konnten sie die ganze Nacht ruhen, da es ohnehin schon recht spät war.

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Details hinzufügen

Ist das Orange ausgehärtet, kommen die Details dran. Der Stengel wird in grün ausgefüllt und wer möchte kann – sofern noch RI vorhanden ist – kleine Kringel oder Blätter spritzen.

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Die Zähne habe ich bei meinen Keksen zuerst gespritzt weil ich anfangs überlegt hatte, ohne Schwarz zu arbeiten (deswegen der dunkle Keks).
Es ist aber besser zuerst mit dem Schwarz zu arbeiten und die Zahnlücken später aufzufüllen. Anders herum hat es sich nämlich als recht mühselig herausgestellt, wenn man dann die Zwischenräume ausfüllen muß.

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Für Pupillen in Weiß, sollte dies gleich nach dem Schwarz gespritzt werden, damit sie einsinken und nicht so glubschäugig abstehen – außer dieser Effekt ist gewünscht, dann warten bis das schwarze RI getrocknet ist.

Das Resultat: Halloween „Kürbis“ – Kekse

Und so sehen meine fertigen Kekse mit ihren Gesichern aus (insgesamt waren es 19).

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Viel Spaß beim Nachmachen!

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