Ausprobiert: Meine Backbox – Septemberbox

~ Werbung – unbezahlt ~
Lange habe ich mit mir gehadert und mich dann doch entschieden, mir endlich mal eine Abo-Box von Meine Backbox zu holen bzw. schicken zu lassen. Bereits im Juli war ich stark versucht, als es um das Thema „Meerjungfrau“ ging.
Gekauft habe ich mir aber jetzt erst die Septemberbox zum Thema „Oktoberfest“.

Das Oktoberfest selber liegt mir zwar gar nicht, aber ich war mir sicher, dass sich dort etwas aus dem Bereich Laugengebäck und Lebkuchen mit Zuckerschrift finden würde. So war es dann auch ;)

Die (September)Box

Die Box erhält man nicht sofort nach dem Kauf, sondern wird immer erst ab einem bestimmten Zeitpunkt verschickt. Sie ist in ihrer Anzahl auch limitiert. Wartet man also zu lang kann es passieren, das man keine mehr abbekommt. Oder man hat Glück und kann auch noch eine frühere Box erwerben.

Generell ist eine Box von Meine Backbox im Abo natürlich günstiger. Was sich in der Box befindet weiß man vorher nicht. Meist wird aber ein Produkt schon im Vorfeld verraten.

Ausprobiert: Meine Backbox - Septemberbox

Ordentlich verpackt kam meine Box kurz nach Auslieferungsdatum bei mir an. Die Box selbst war zwar leicht beschädigt, aber innen drin war alles in Ordnung – ist ja auch die Hauptsache ;)
Neben dem Überraschungsinhalt gibt es außerdem ein kleines Heft dazu, sowie Rezeptkarten. Außerdem kann man sich online – passend zu den Rezepten – Videos angucken. Was genau drin ist, stell ich euch weiter unten bei den jeweiligen Rezepten genauer vor.

Die Rezeptkarten sind schön gestaltet und auch sehr stabil. Das Heft gibt einen auf 23 Seiten ein paar Extrainfos rund um das entsprechende Thema und stellt die enthaltenen Produkte nochmal etwas genauer vor. Auch wird bereits verraten, was einem thematisch bei der nächsten Box erwartet.
Designtechnisch finde ich die gesamte Aufmachung sehr gelungen, sowohl von der Optik als auch vom Papier her.

Preistechnisch entspricht der Wert des Inhalts mehr als dem Preis der Backbox selbst – selbst ohne Abo. Nimmt man dann noch dazu, dass eben Heft, Rezeptkarten und Videos zur Verfügung stehen, dann ist der Preis meiner Meinung nach gerechtfertigt und vollkommen in Ordnung.
Wobei ich jetzt aber auch nur rein die Septemberbox beurteilen kann.

Laugenbrezeln

Laugengebäck habe ich zuvor noch nie komplett selbst gemacht und hatte echt gedacht, dass es etwas mehr Aufwand wäre. Gerade bzgl. der Lauge hatte ich da immer so meine Bedenken.

Für dieses Rezept waren folgende Dinge in der Backbox:
• Kaiser-Natron von Holste
• Sesam von FrischeParadies (in meiner in Weiß)

Das Herstellen der Laugenbrezeln ging dank der Anleitung problemlos von der Hand. Beim Formen der Brezeln hatte ich zwar anfangs so meine Schwierigkeiten – gerade was das auf Länge ausrollen anging. Am Ende kam aber doch etwas heraus, was sich als Brezel erkennen lässt. Ich denke, je öfter man es macht, umso besser geht einen das Formen auch von der Hand.
Nur braun wollten sie nicht sorecht werden. Aber nach Ablauf der vorgegeben Zeit habe ich sie einfach etwas länger im Backofen gelassen und plötzlich kam die Farbe dann auch zum Vorschein.

Geschmacklich sind die Brezeln top, allerdings ist man nach einer auch gut satt ;)
Weitere Sorten werden demnächst mit Sicherheit noch gemacht (Käse, Schinken, Salz,…)


Lebkuchenherzen

Lebkuchen und Royal Icing in Kombination waren ja im letzten Herbst noch eine große Herausforderung für mich, aber hier ging alles problemlos. Und auch das eine Herz sieht nach gut zwei Wochen top aus. Ich hatte da ja so meine Bedenken, ob sich „Butter Bleed“ wieder bemerkbar machen würde.

Für dieses Rezept waren folgende Dinge in der Backbox:
• Jelly-Belly Beans (in 20 Sorten) von Jelly Belly
• Gebäckspritze von Zenker
• Ausstechform „Herz“ von RBV Birkmann
• Lebkuchengewürz von Klenk

Der Teig war – bevor es in den Kühlschrank ging – doch recht weich. Fast schon zähflüssig. Das hatte mich irritiert. Da kamen dann Zweifel, wie ich den später ausrollen sollte. Aber nach einer kleinen Kühlpause und einmal ordentlich durchkneten, lies er sich sehr gut weiter verarbeiten. Das Lebkuchengewürz hat mich allerdings während des Backens und dem Dekorieren die ganze Zeit über auf Grund der Jahreszeit irriert.

Mit der Dekoriertülle habe ich dann nur ein Lebkuchenherz verziert, da mir das Werkzeug zu grob/ungenau ist. Mit Spritzbeutel und verschiedenen Tüllen kann ich wesentlich filigraner und zielgenauer arbeiten. Zum Geschmack kann ich noch nicht viel sagen, da ich mich aktuell noch nicht durchringen kann irgendetwas weihnachtliches zu essen. Und die von Oma & Opa enden vermutlich wieder als Staubfänger ;)


Craft Beer Brownies

Brownies sind bei mir ebenfalls zum ersten Mal in der Küche entstanden. Auch habe ich sie vorher noch nie gegessen, so dass ich da absolut keine Vergleichswerte hatte.

Für dieses Rezept waren folgende Dinge in der Backbox:
• IPA Liberis 2+3 von Riegele BierManufaktur
• 2x Feine Bitter 75% von Vivani
• Gebrannte Mandeln von Seeberger

Das Backen der Brownies war eine kleine Herausforderung – eben wegen mangelnder Kenntnisse, was da genau aus dem Ofen kommen muß ;)
Beim Bier war ich anfangs skeptisch, da ich keinen Alkohol trinke und es normalerweise auch vermeide es für Gebäck zu nutzen – nur beim Kochen kommt es manchmal dazu. Aber da es sich hier um eine alkoholfreie Variante handelt, war das kein Problem… ok, ich hätte auch so vermutlich mal ’ne Ausnahme gemacht.
Das Reduzieren klappte bei mir allerdings nicht. Auch wenn man meinen sollte, dass man da nichts verkehrt machen könnte. Jedenfalls hatte ich da noch viel mehr Flüssigkeit als laut Rezept sein sollte über. Der Teig selbst war dann ok, aber das was aus dem Ofen kam, gefiel mir nicht. Viel zu platt.

Mittlerweile weiß ich zwar, dass Brownies leicht klebrig/matschig sein müssen, aber mein Teig schien so gar nicht aufgegangen zu sein. War dadurch sehr kompakt und erschwerte das Kauen etwas.
Auch die Ganache – obwohl ich genau nach Rezept vorgegangen bin – wollte selbst nach 24h nicht fest werden. Unter Zugabe weiterer (anderer) Schokolade ging die Runde dann aber doch noch an mich und ich konnte die Brownies fertig stellen.

Konsistenzmäßig nicht ganz so meins, aber geschmacklich kann man das mal machen. Sättigen tun sie auf alle Fälle sehr gut!
Ich denke da werde ich bei Zeiten noch mal einen zweiten Versuch starten. Vielleicht funktioniert es dann ja besser.


Fazit zu Meine Backbox

Mit der Wahl der Septemberbox war/bin ich sehr zufrieden. Bei anderen Boxen wäre ich vermutlich nicht so glücklich gewesen, aber das ist halt das kleine Risiko was man dann immer eingeht. Denn es können Produkte drin sein, die man liebt oder mit denen man so gar nichts anfangen kann.

Manche Sachen sind nach dem Abarbeiten der Rezepte verbraucht, aber andere Sachen kann man natürlich noch öfter verwenden wie z.B. Gewürze oder Werkzeuge. Besonders über den Herzausstecher freu ich mich natürlich. Passt gut zu meinen anderen 300+ ;)

Für mich würde ein Abo aber nicht in Frage kommen. Einmal weil ich „etwas“ wählerisch bei Essen bin (bei der Mermaid-Box hätte ich mich echt geärgert) und weil mir auch nicht jedes Thema unbedingt zusagt. Wer aber experimentierfreudig ist, für den ist ein Abo aber vermutlich günstiger. Ich werde mir wohl immer mal wieder eine Box holen – je nachdem was das Thema ist und was mein Bauchgefühl zwecks Inhalt sagt.

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JasminTheExplorer

Hallo ☺️ Ich hab mir heute spontan die Backbox (Weihnachtsbox) bestellt. Ich wollte mal schauen was in der vorherigen Box drin war und dabei bin ich auf deinen sehr interessant geschriebenen Artikel gestoßen. Ich schreib sonst nicht viele Kommentare aber deine Lebkuchenherzen sehen viel besser aus als die, die man kaufen kann. Das wollte ich unbedingt gesagt haben. 👍🏻 Die Bierbrownies wären wahrscheinlich auch nicht mein Ding gewesen aber ich finde an der Box toll, dass man auch mal was Neues ausprobieren kann. Und wie du betonst, finde ich auch gut, dass dort wiederverwendbare Gegenstände in der Box sind. In… Mehr lesen »